Truthahn mit Kastanien-Zwiebel-Stuffing

Zutaten:

Truthahn mit rund 5 kg (für 7-9 Personen)
100 g Butter, Salz, Pfeffer

500 g Semmelwürfel
1 Bund Suppengemüse
100 g Speck, (gewürfelt)
2-3 große Zwiebel (gewürfelt)
300 g geschälte Kastanien (ev. aus dem Packerl)
2 Eier
Petersilie
Hühnerbrühe oder Milch

Cranberrysauce:
4 EL Preiselbeerkompott
1 Glas Geflügelfond
Saft von 2 Orangen
Orangenzesten
1/8 l Rotwein (noch besser: Portwein)
1 EL Maizena
1 Stück Zimtstange

Mehrfach erprobt - immer Lob bekommen

Truthahn mit Butter, Salz und Pfeffer rundherum einmassieren(!). Auf ein tiefes Backblech setzen.

Speckwürfel vorsichtig auslassen und diesem Fett Zwiebelwürfel glasig werden lassen. Am Schluss noch das kleingewürfelte Suppengrün dazu. Diese Zwiebelmischung mit den Semmelwürfeln, Eiern, feingehackter Petersilie und 2/3 der Kastanien (ev. etwas zerkleinern) mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Flüssigkeit (Brühe und/oder Milch) je nach Notwendigkeit - es soll eine feuchte aber kompakte Masse ergeben.

Wenn im Truthahn die Leber mitgeliefert wurde, dann kann man nach Geschmack diese kleingeschnitten (roh) zur Fülle dazugeben. Diese Fülle wird nun in den Truthahn richtiggehend gestopft. Wer eine große Nadel hat, kann die Öffnung zunähen und die nach oben stehenden Haxen an den Enden zusammenbinden.

Backrohr auf 190 Grad vorheizen. Den Truthahn zirka 1 Stunde bei dieser Temperatur im Rohr lassen und dann auf 160 Grad reduzieren und noch rund 3 Stunden weiterbraten (insgesamt rund 45 Minuten pro Kilo). Immer wieder mit Flüssigkeit bepinseln. 1/2 Stunde vor Schluss den Rest der Kastanien aufs Backblech geben. Ebenso kann Fülle, die nicht hinein gepasst hat, in Albfolie gewickelt, daneben gelegt werden.

Für die Cranberrysauce den Geflügelfond mit Wein, Zimtstange, Orangensaft und den Zesten (Schale) einer Orange aufkochen. Solange weiterkochen bis zirka die Hälfte der Flüssigkeit verdampft ist. 1 Tasse davon mit Maizena anrühren und dann diese wieder zur Sauce geben (Natürlich könnte man stattdessen noch weiter reduzieren, aber dann gibt es zuwenig Sauce und die ist zu gut!). Preiselbeeren in die Sauce und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wem es zu süß ist, sollte noch etwas Wein dazugeben.

 
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